Transkulturalität

Die folgenden drei kulturellen Kommunikationsformen stehen gleichberechtigt nebeneinander und sind gleichzeitig ein innerer Entwicklungsprozess.

 Multikulturelle Ansätze

 

Kulturelle Distanz bleibt gewart

 

Kulturen als eigenständige, in sich geschlossenes Gebilde

  • Informationen recherchieren,
  • Wissen speichern,
  • Distanz bleibt

Interkulturelle Ansätze

Kulturelle Begegnung

Kulturen als berührbare, durchlässige Gebilde

  • Informationen verarbeiten,
  • Wissen verwenden,
  • Begegnung zulassen
  • Verständnis und Toleranz fördern
  • Wissen über Europa und die Welt erweitern

Transkulturelle Ansätze

Kulturelle Hybridität

Kulturen als sich verschmelzende Gebilde

  • Vielfalt verschwindet nicht einfach, ihr Modus verändert sich
  • Konturen der „fremden" und der „eigenen" Kultur verlieren an Schärfe
  • „im Fremden Eigenes und im Eigenen Fremdes" erkennen
  • neue Formen kultureller Vielfalt

> Chance transkulturelle Ansätze konstruktiv zu nutzen

  

Konzentration auf die Entwicklung von Gemeinsamkeiten

  • etwas gemeinsam Neues erarbeiten
  • Impulse der jeweils „eigenen" und „fremden" Kultur umsetzen

> setzt kulturelle Vielfalt frei

> entfaltet eine beachtliche Kreativität

> eröffnen weitere Sichtweisen


möglicher Entwicklungsprozess eines Jeden

  • Reflexion eigener gewohnter Interaktionsmuster
  • inhaltliche und emotionale Auseinandersetzung mit fremden Handlungsformen
  • Anhäufung von Vorverständnissen
  • Entwicklung eines differenziertes Wahrnehmungssystem
  • Erprobung neue Verhaltensweisen > selbstaktualisierender Prozess > Verständnis, Achtung,

Akzeptanz und Toleranz führt zur Handlungskompetenz > Kommunikationsebene der Partner