Vereinssatzung

 

 

 

 

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr 

  1. Der Verein trägt den Namen „Talenziale e.V.“ - Verein zur Förderung von transkultureller Bildung und Kunst - und soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

  2. Er hat seinen Sitz in Bochum.

  3. Das Geschäftsjahr des Vereins läuft vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Das erste Geschäftsjahr beginnt mit der Eintragung ins Vereinsregister.

  

§ 2 Zweck

 

  Zweck und Aufgabe des Vereins ist

 

a. die Förderung der Bildung. Diese wird verwirklicht durch:

  •  die Entwicklung von Projekten zum Bereich Fremdheitsberührung / Internationalität / Integration / Interkulturalität / Transkulturalität in Kooperation mit dem internationalen Ausland
  • die Entwicklung von Schulkulturprojekten in Zusammenarbeit mit verschiedenen Schulen der Primarstufe, der Sekundarstufe I und II
  • Recherchen zu Kulturen, Ländern und Ethnien

  • die Entwicklung und Erstellung von Bildungsmaterialien, z.B.einer multimedialen und interaktiven CD ROM für den interkulturellen Projektunterricht und für die Durchführung von Projektphasen

  • die Fortbildung von Pädagogen in den o.g. Bereichen

  • die Schaffung von Netzwerken über z.B. einer Internetplattform zur Darstellung der Vereinsziele, zum Austausch pädagogischer Konzepte und die exemplarische Projektpräsentation

  • die Organisation und Durchführung von öffentlichen Präsentationsveranstaltungen

  • den Einsatz von artour projects – Dozenten ( z.B. Musiker, Künstler, Interviewpartner, Kunsthandwerker, Schauspieler, Designer, etc..

und b. die Förderung der Kunst und Kultur, diese wird verwirklicht durch

 

  • die Entwicklung von Ausstellungskonzepten und musikalischen Darbietungen zum Bereich Fremdheitsberührung / Internationalität / Integration / Interkulturalität / Transkulturalität in Kooperation mit dem internationalen Ausland

  • die Organisation und Durchführung von öffentlichen Ausstellungen

  • die Vergabe von Auftragskompositionen oder künstlerischen Auftragsentwürfen und deren Verwirklichung

  1. Der Verein hat keine parteipolitischen oder auf wirtschaftlichen Gewinn orientierte Ziele.

  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

  3. Die Interessen – Gemeinschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

  4. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

  5. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

  6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

  7. Der Verein kann zur Verwirklichung seiner Ziele mit anderen Projekten, Trägern, Körperschaften und Firmen kooperieren.

  

§ 3 Mitgliedschaft

   

Der Verein hat 

  • persönliche Mitglieder

  • institutionelle Mitglieder

  • und fördernde Mitglieder

  

Mit ihrem Beitritt erkennen sie die Satzung des Vereins an. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Gegen dessen Entscheidung ist die Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig.

 

Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich an den Vorstand zu richten, der über die Anträge entscheidet. 

  1. persönliche Mitglieder des Vereins können nur natürliche Personen werden. Sie haben uneingeschränktes aktives und passives Wahlrecht.

  2. institutionelle Mitglieder können juristische Personen sein. Institutionelle Mitglieder benennen dem Vorstand eine entsprechend bevollmächtigte natürliche Person als ihren Beauftragten. Diese Person repräsentiert das institutionelle Mitglied gegenüber dem Verein und innerhalb des Vereins. Sie allein oder ihr schriftlich bevollmächtigter Vertreter übt aktives und passives Wahlrecht aus. Wird ein Beauftragter eines institutionellen Mitglieds für ein Amt nominiert und gewählt, so gilt nur diese Person als nominiert und gewählt. Eine Übertragung daraus resultierender Rechte und/oder Pflichten auf einen anderen Beauftragten des institutionellen Mitgliedes ist nicht zulässig. Widerruft ein institutionelles Mitglied die Nominierung der als Beauftragten benannten Person, so macht dieses dem Vorstand des Vereins davon Mitteilung. Die Mitteilung erfolgt zum frühestmöglichen Zeitpunkt und muss den Zeitpunkt des Endes der Beautragungsbefugnis bezeichnen; sie sollte nach Möglichkeit gleich einen neuen Beauftragten benennen. Hat ein Beauftragter eines institutionellen Mitglieds zum Zeitpunkt des Erlöschens der Beauftragungsbefugnis ein Amt im Verein inne, verliert er dieses, falls er nicht durch ein unmittelbare anschließendes, anderes Mitgliedschaftsverhältnis berechtigt wird.

  3. fördernde Mitglieder können natürliche und juristische Personen sein. Voraussetzung für die Aufnahme ist die Bereitschaft, die Ziele der Gesellschaft zu unterstützen und regelmäßig über den Mitgliedsbeitrag hinaus Fördermittel zur Verfügung zu stellen.

  4. Die Mitgliedschaft endet durch
    - Tod (bei natürlichen Personen)
    - Austritt (bei persönlichen und institutionellen Mitgliedern)
    Die Austrittserklärung kann nur schriftlich zum Schluss eines Geschäftsjahres erfolgen und muss der Geschäftsstelle drei Monate voraus oder spätestens 4 Wochen nach Bekanntgabe einer Satzungsänderung oder einer Beitragserhöhung zugegangen sein.
    - Ausschluss, der von der Mitgliederversammlung wegen Verstoßes gegen die Satzung des Vereins, mit 2/3 Mehrheit beschlossen werden kann
    - Ausschluss von Mitgliedern, die mit ihrer Beitragszahlung ½ Jahr in Rückstand geraten sind und nach Erhalt einer Mahnung innerhalb von vier Wochen diese Rückstände nicht begleichen, können aus dem Verein ausgeschlossen werden.

    Das Erlöschen der Mitgliedschaft hebt die Verpflichtung zur Zahlung fällig gewordener Beiträge nicht auf.

 

 

§ 4 Mitgliedbeiträge

 

Es werden Beiträge erhoben. Der Mitgliederbeitrag für natürliche und für juristische Personen wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit festgesetzt. Der Mitgliedsbeitrag ist im Voraus oder bei Neuaufnahme zu entrichten.

  

§ 5 Organe des Vereins

  

Organe des Vereins sind:

 

  1. die Mitgliederversammlung

  2. der Vorstand

  

§ 6 Die Mitgliederversammlung

 

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschlussfassende Organ des Vereins.

  2. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Ort und Zeitpunkt werden vom Vorstand festgesetzt. Dieser ist darüber hinaus berechtigt, jederzeit Mitgliederversammlungen zu aktuellen Problemen einzuberufen. Er beruft alle Mitgliederversammlungen schriftlich unter Angabe einer Tagesordnung und Wahrung einer Ladungsfrist von 2 Wochen ein. Mitgliederversammlungen müssen innerhalb von 6 Wochen ab Eingang des Antrages einberufen werden, wenn mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder dies beim Vorstand beantragen. Ausreichend für die Schriftform ist die Versendung der Einberufung per Telefax oder per E-Mail.

  3. Beschlüsse der Mitgliederversammlung bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der einfachen Mehrheit, der Stimmen der anwesenden Mitglieder.

  4. Anträge zur Beschlussfassung müssen auf die vorläufige Tagesordnung besonders gekennzeichnet und durch eine Beschlussvorlage ergänzt sein, die mit der Einberufung zur Mitgliederversammlung verschickt wird.

  5. Die Mitgliederversammlung ist berechtigt, auf Antrag aus ihrer Mitte die vorgeschlagene Tagesordnung zu erweitern oder umzustellen und Tagesordnungspunkte für die folgende Mitgliederversammlung festzulegen.

  6. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend sind.

  7. Über sämtliche Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, dessen Richtigkeit durch die Unterschrift des Vorsitzenden oder seines Vertreters zu bestätigen ist. Das Protokoll ist innerhalb von 7 Tagen dem Vorsitzenden vorzulegen.

  8. Einmal im Jahr findet die Hauptversammlung statt. Sie hat zum Inhalt: Jahresbericht, Rechnungsbericht, Entlastung des Vorstandes. Einmal in zwei Jahren finden die Neuwahlen des Vorstandes statt.

  9. Die Mitgliederversammlung kann zu bestimmten Aufgabenbereichen Ausschüsse (z.B. Finanzprogramm, Bauplanung, etc.) einrichten. Diese verpflichten sich einen Bericht und die Protokolle der Teambesprechungen zum Quartalsende dem Vorstand einzureichen.

 

§ 7 Der Vorstand 

 

  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt. Er besteht aus:
    a) dem oder der ersten Vorsitzenden
    b) dem oder der zweiten stellvertretenden Vorsitzenden
    c) dem oder der Finanzreferent/in, dem oder der die Führung der Konten und Kassengeschäfte obliegt
    d) dem oder der Schriftführerin.
    Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Jeder von ihnen kann nach Absprache den Verein allein vertreten.

  2. Der Vorstand leitet die Geschäfte des Vereins. Er kann für die Erledigung der laufenden Geschäfte einen Geschäftsführer bestellen. Der Vorstand kann zu bestimmten Aufgabenbereichen Ausschüsse einrichten (z.B. Finanz-, Programm-, Bauplanung, etc.). Diese erarbeiten im Rahmen ihres Aufgabenbereiches Vorlagen für den Vorstand.

  3. Der Vorstand nimmt die Geschäftsverteilung unter seinen Mitgliedern für die Dauer einer Wahlperiode selbst vor. Er gibt sich eine Geschäftsordnung.

  4. Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Amtszeit des alten Vorstandes endet einen Monat nach der Neuwahl.

  5. Vorstandsmitglieder können von der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Drittel der Anwesenden Stimmberechtigten abgewählt werden. Die Abwahl erfolgt durch die Wahl eines Gegenkandidaten. Der entsprechende Tagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung muss als schriftlicher Antrag dem Vorstand vorgelegen haben und der Einladung zur Mitgliederversammlung beigefügt sein.

 

 

 

§ 8 Änderung der Satzung 

  1. Beschlüsse über die Änderung dieser Satzung bedürfen auf der Mitgliederversammlung einer Mehrheit von mindestens zwei Drittel aller Vereinsmitglieder. Diesbezügliche Anträge müssen einen Monat vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand eingegangen sein.

  2. Die notwendigen Unterlagen (Neuformulierung und Angabe der zu ändernden Paragraphen) sind zusammen mit der Einladung zu verschicken.

 

 

 

§ 9 Auflösung des Vereins 

  1. Die Auflösung des Vereins muss durch den Beschluss einer zu diesem Zwecke einberufenden Mitgliederversammlung – Auflösungsversammlung - erfolgen.

  2. Bei dieser Versammlung müssen mindestens 2/3 der Mitglieder anwesend sein.

  3. Zu dem Beschluss ist eine Mehrheit von mindestens 75% aller anwesenden Mitglieder erforderlich.

  4. Ist diese Auflösungsversammlung beschlussunfähig, so entscheidet bei nochmaliger Einberufung unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder die ¾ - Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

  5. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das nach der Liquidation verbleibende Vermögen an den gemeinnützigen Träger „Grundschulverband-Arbeitskreis Grundschule e.V.“, Schloßstr. 29, 60486 Frankfurt, der den Zweck dieses Vereins erfüllt, der es ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.

 Der Verein wurde am 03.12.2002 gegründet.

 

 

 

Die vorstehende Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 19.01.2004 verabschiedet. 

 

Vereinsadresse

 

Talenziale e.V.

 

Friedrichruher Str.11, 44369 Dortmund, Deutschland  Tel: 0049-(0)2302-88322

 

Email: info@talenziale.org, Internet: www.talenziale.org